Maren

... ist Pressesprecherin bei Galeria Kaufhof.

31.08.2017

Xenia Giannoulis: Eine Schwester auf Reisen

Die Reihe "Unsere Mitarbeiter ganz persönlich" stellt interessante Köpfe der Galeria-Kaufhof-Familie und ihre Persönlichkeit vor. Eine von ihnen ist Xenia Giannoulis. Als Betriebskrankenschwester kümmert sie sich mit großem Elan um das Wohl von Kunden und Mitarbeitern in der Galeria Kaufhof Frankfurt Hauptwache. Neben der Leidenschaft für ihren Beruf brennt die 57-Jährige auch für das Reisen ...
Tags: Mitarbeiter, Filialen
Betriebskrankenschwester Xenia Giannoulis auf der Rolltreppe

Bereits nach wenigen Sekunden spüre ich, bei Xenia Giannoulis bin ich in guten Händen. Als sie mir während unseres Gesprächs den Blutdruck misst, fühle ich mich sofort aufgehoben und versorgt. Ein aufmunterndes Lächeln und eine beruhigende Ausstrahlung begleiten sie bei jedem ihrer Handgriffe. Die 57-Jährige liebt und lebt ihre Arbeit als Betriebskrankenschwester in der Galeria Kaufhof Frankfurt Hauptwache. Seit ihrem ersten Arbeitstag vor mehr als 25 Jahren hat sich das nicht geändert. „Es ist toll, als Krankenschwester in einem Warenhaus mitten in der Stadt zu arbeiten“, sagt Giannoulis. „Ich liebe die Atmosphäre in der Stadt. Es ist, als wäre man am Puls des Lebens – einfach mittendrin.“

Bilder-Collage von Schwester Xenia

Glücksgriff durch Zeitungsannonce

Die Erinnerung an ihre ersten Arbeitswochen bringt sie mit einem Wort auf den Punkt: „Nervosität. ‘Oje, was passiert heute wieder?‘, habe ich mich so gut wie jeden Tag gefragt.“ Mittlerweile lässt sie einfach alles auf sich zukommen. „Dass jeder Tag anders ist, gefällt mir heute mit am besten.“ Ihre  Arbeit bringt es leider auch mit sich, dass es manchmal  zu traurigen Momenten kommt. Besonders Vorfälle mit Mitarbeitern berühren sie sehr. „Vor einigen Jahren ist ein Mitarbeiter an einem Herzinfarkt verstorben. Das war auch für mich nicht leicht“, so Giannoulis. In solchen Situationen sei es immer besonders wichtig,  schnell zu reagieren, weitere Hilfe zu organisieren und Ruhe zu bewahren. Dabei wird sie mit so ziemlich allem konfrontiert, was sich auch in einer Ambulanz im Krankenhaus ereignet: Von Kreislaufproblemen über Schnittverletzungen und Prellungen bis hin zu Grippeerkrankungen, Novo-Virus und Herzinfarkt. „Egal, um was es geht, besonders wichtig ist mir immer, Menschlichkeit, Fürsorge und Hilfsbereitschaft zu vermitteln“, erzählt die zweifache Mutter. „Das kann ich hier besser umsetzen als in einem Krankenhaus.“ Dabei wollte sie nach ihrer Elternzeit eigentlich wieder dort arbeiten. In Teilzeit war das aber nicht möglich. „Eine Zeitungsannonce führte mich dann zu Galeria Kaufhof. Das war ein absoluter Glücksgriff“, freut sich die Betriebskrankenschwester heute noch.  

Notrufnummer in Rot auf Telefon

Immer auf Achse

Aber so gerne Giannoulis zur Arbeit geht, so sehr freut sie sich auch auf ihre freie Zeit, die sie am liebsten auf Reisen verbringt. „Ich will noch so einiges sehen und erleben.“ Zuletzt ging es nach New York. Bei strahlendem Wetter genoss sie den Abstand zur Arbeit und die gemeinsame Zeit mit ihrem Ehemann. Immer wieder zieht es das Ehepaar nach Griechenland. „Das ist praktisch unsere zweite Heimat. Mein Mann ist gebürtiger Grieche, und wir haben dort sogar ein Haus“, so die gelernte Krankenschwester. „Von meinem Mann habe ich auch den griechischen Nachnamen. Das war dann genau passend zu meinem Vornamen, der aus dem altgriechischen stammt“, fügt sie lachend hinzu. Mit frischer Power geht es dann zurück an die Arbeit – das Team der Filiale freut es: Denn mit Schwester Xenia im Haus fühlen sich alle ein kleines bisschen besser aufgehoben. „Es ist schön zu wissen, dass die Kollegen sich auf einen verlassen. Das ist ein tolles Gefühl.“